Christian Stör

++ Ukraine News: Combats intenses à Donetsk – La Russie renforce ses troupes dans le sud

    fermer

  • Christian Stör

  • Sarah Neumeyer

    Sarah Neumeyer

  • Andreas Apetz

    Andreas Apetz

Russland startet neue Angriffe im Süden und im Osten der Ukraine. Selenskyj fordert neue Sanktionen: der News-Ticker am Sonntag, 14. August.

  • Selenskyj warnt vor atomarer Katastrophe: Präsident fordert Westen zu Sanktionen gegen Russland auf.
  • Russland kämpft mit Nachschubproblemen: Zwei Straßenbrücken sind wohl nicht mehr nutzbar.
  • Hinweis der Redaktion: Alle Neuigkeiten zum Ukraine-Konflikt lesen Sie in diesem News-Ticker. Die Informationen stammen teilweise von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg und lassen sich nicht unmittelbar unabhängig prüfen.

+++ 14.15 Uhr: Offenbar wird noch immer heftig um den Donezker Vorort Pisky im Nordwesten der Großstadt gekämpft. Serhiy Cherevaty, der Sprecher der Ost-Kampfgruppe der Ukraine, sagte gegenüber dem staatlichen ukrainischen Sender Suspilne, dass schwere Kämpfe die russischen Streitkräfte weiterhin daran hinderten, Pisky zu erobern. Am Samstag (13. August) hatte die russischen Nachrichtenagentur Interfax das russische Verteidigungsministerium mit der Aussage zitiert, dass die Moskauer Streitkräfte die volle Kontrolle über Pisky haben.

Aufnahme vom 5. August: Ein Dnipro-1-Soldat in der Region Donezk hält Wache.

© David Goldman/dpa

+++ 12.30 Uhr: Nach ukrainischen Angaben hat das Militär an zwei Stellen im Gebiet Luhansk erfolgreich die Angriffe der russischen Streitkräfte abgewehrt. Laut Gouverneur Serhij Haidai hat das ukrainische Militär die russischen Angreifer aus den Dörfern Spirne und Serebrianka in der Nähe des stark umkämpften Bachmut im Gebiet Donezk zurückgedrängt.

Der Ukraine-Krieg in Bildern – Zerstörung, Widerstand und Hoffnung

Am 24. Februar beginnt Russland mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine. Die Stadt Tschuhujiw wird bereits am ersten Tag des Krieges bombardiert. Helena, eine 53 Jahre alte Lehrerin, steht dort vor einem Krankenhaus.
Bereits am ersten Tag des russischen Angriffs auf die Ukraine werden die Gräuel des Krieges deutlich. Bomben gehen auf die Stadt Tschuhujiw nieder. Helena, eine 53 Jahre alte Lehrerin, steht schwer verletzt und notdürftig behandelt vor dem Krankenhaus der Stadt. © Aris Messinis/afp
Das „Z“ findet sich, wie hier am Kontrollpunkt Perekop nahe der Halbinsel Krim, auf nahezu allen Militärfahrzeugen der russischen Armee. Es wird im weiteren Verlauf zum Symbol für den Überfall Russlands auf die Ukraine.
Das „Z“ findet sich, wie hier am Kontrollpunkt Perekop nahe der Halbinsel Krim, auf nahezu allen Militärfahrzeugen der russischen Armee. Es wird im weiteren Verlauf zum Symbol für den Überfall Russlands auf die Ukraine. © Sergei Malgavko/dpa
Zu Beginn des Ukraine-Kriegs kommt es wie hier in Moskau in zahlreichen Städten Russlands zu Demonstrationen. Die Staatsmacht im Kreml geht mit aller Härte gegen die Teilnehmenden vor. Tausende Personen werden verhaftet.
Zu Beginn des Ukraine-Kriegs kommt es wie hier in Moskau in zahlreichen Städten Russlands zu Demonstrationen. Die Staatsmacht im Kreml geht mit aller Härte gegen die Teilnehmenden vor. Tausende Personen werden verhaftet. © Sergei Mikhailichenko/afp
Weltweit gehen die Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straßen. Eine Demonstrantin in Montreal (Kanada) macht deutlich, wen sie für das Leid in der Ukraine verantwortlich macht: Russlands Präsidenten Wladimir Putin.
Weltweit gehen die Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straßen. Eine Demonstrantin in Montreal (Kanada) macht deutlich, wen sie für das Leid in der Ukraine verantwortlich macht: Russlands Präsidenten Wladimir Putin. © Andrej Ivanov/afp
Wolodymyr Selenskyj meldet sich mit einer nächtlichen Videobotschaft aus Kiew – während der russische Angriff auf die Hauptstadt läuft. Der Präsident wird im Verlauf des Kriegs zur Galionsfigur des ukrainischen Widerstands gegen die russische Invasion.
Wolodymyr Selenskyj meldet sich mit einer nächtlichen Videobotschaft aus Kiew – während der russische Angriff auf die Hauptstadt läuft. Der Präsident wird im Verlauf des Kriegs zur Galionsfigur des ukrainischen Widerstands gegen die russische Invasion. © Facebook/afp
Die Verluste Russlands lassen sich vor allem auf die hohe Kampfmoral der ukrainischen Bevölkerung zurückführen. Diese Frau lässt sich in Lwiw an einem Sturmgewehr des Typs AK-47 ausbilden.
Die Verluste Russlands lassen sich vor allem auf die hohe Kampfmoral der ukrainischen Bevölkerung zurückführen. Diese Frau lässt sich in Lwiw an einem Sturmgewehr des Typs AK-47 ausbilden. © Daniel Leal/afp
Der Kampf um Kiew tobt vor allem in der Anfangsphase. Die Hauptstadt der Ukraine ist von den Angriffen Russlands schwer gezeichnet. Doch der Widerstand hält an. Putins Armee gelingt es nicht, Kiew einzunehmen.
Der Kampf um Kiew tobt vor allem in der Anfangsphase. Die Hauptstadt der Ukraine ist von den Angriffen Russlands schwer gezeichnet. Doch der Widerstand hält an. Putins Armee gelingt es nicht, Kiew einzunehmen. © Daniel Leal/afp
Ein sieben Jahre altes Mädchen aus der Ukraine hat es nach Moldawien geschafft. Laut dem UNHCR sind allein in den ersten drei Monaten des Krieges mehr als sechs Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen.
Ein sieben Jahre altes Mädchen aus der Ukraine hat es nach Moldawien geschafft. Laut dem UNHCR sind allein in den ersten drei Monaten des Krieges mehr als sechs Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen. © Nikolay Doychinov/afp
Irpin, ein Vorort Kiews, wird von der russischen Artillerie unter Beschuss genommen. Yevghen Zbormyrsky, 49 Jahre alt, sucht vor seinem zerstörten Haus Schutz vor dem Angriff aus Russland.
Irpin, ein Vorort Kiews, wird von der russischen Artillerie unter Beschuss genommen. Yevghen Zbormyrsky, 49 Jahre alt, sucht vor seinem zerstörten Haus Schutz vor dem Angriff aus Russland. © Aris Messinis/afp
Blutspuren in einem Zug in Kramatorsk, der für die Evakuierung von Zivilisten genutzt wurde, zeugen von den Grausamkeiten im Ukraine-Krieg.
Blutspuren in einem Zug in Kramatorsk, der für die Evakuierung von Zivilisten genutzt wurde, zeugen von den Grausamkeiten im Ukraine-Krieg. © Fadel Senna/afp
Der Zusammenhalt zwischen der Armee und der Bevölkerung im Ukraine-Krieg ist beispielhaft. In Irpin helfen Soldaten bei der Evakuierung einer Frau über eine zerstörte Brücke.
Der Zusammenhalt zwischen der Armee und der Bevölkerung im Ukraine-Krieg ist beispielhaft. In Irpin helfen Soldaten bei der Evakuierung einer Frau über eine zerstörte Brücke. © Aris Messinis/afp
Mitten Krieg geben Valery (l.) und Lesya sich in einem Außenposten vor Kiew das Ja-Wort. Beide kämpfen in der Armee der Ukraine gegen Russland.
Mitten im Krieg geben Valery (l.) und Lesya sich in einem Außenposten vor Kiew das Ja-Wort. Beide kämpfen in der Armee der Ukraine gegen Russland. © Genya Savilov/afp
Per Videoschalte hält Wolodymyr Selenskyj eine Rede im Deutschen Bundestag. Für seinen historischen Auftritt erhält der ukrainische Präsident Applaus – und im weiteren Verlauf die Zusage zur Lieferung von schweren Waffen aus Deutschland.
Per Videoschalte hält Wolodymyr Selenskyj eine Rede im Deutschen Bundestag. Für seinen historischen Auftritt erhält der ukrainische Präsident Applaus – und im weiteren Verlauf die Zusage zur Lieferung von schweren Waffen aus Deutschland. © Michael Kappeler/dpa
Vitali Klitschko im von russischen Angriffen zerstörten Kiew. Der ehemalige Boxweltmeister ist Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt und organisiert dort den Widerstand gegen Russlands Armeen.
Vitali Klitschko im von russischen Angriffen zerstörten Kiew. Der ehemalige Boxweltmeister ist Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt und organisiert dort den Widerstand gegen Russlands Armeen. © Sergej Supinsky/afp
Immer wieder nimmt Russland Kiew unter Beschuss. Bei einem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum sterben mindestens sechs Menschen.
Immer wieder nimmt Russland Kiew unter Beschuss. Bei einem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum sterben mindestens sechs Menschen. © Aris Messinis/afp
Doch nicht nur Kiew, auch Charkiw ist zu Beginn des Krieges heftig umkämpft. Ein Mann flieht aus der Stadt, während im Hintergrund russische Raketen einschlagen.
Doch nicht nur Kiew, auch Charkiw ist zu Beginn des Krieges heftig umkämpft. Ein Mann flieht aus der Stadt, während im Hintergrund russische Raketen einschlagen. © Aris Messinis/afp
Russland muss im Ukraine-Krieg unerwartet hohe Verluste in Kauf nehmen. Davon zeugen etliche zerstörte Panzer und Militärfahrzeuge, deren Überreste auf einer Straße Richtung Butscha zu sehen sind.
Russland muss im Ukraine-Krieg unerwartet hohe Verluste in Kauf nehmen. Davon zeugen etliche zerstörte Panzer und Militärfahrzeuge, deren Überreste auf einer Straße Richtung Butscha zu sehen sind. © Aris Messinis/afp
Wochenlang tobt die Schlacht um Mariupol. Die Hafenstadt im Osten der Ukraine gleicht einem Trümmerfeld. Ein russischer Soldat hält die Zerstörung mit seinem Handy fest.
Wochenlang tobt die Schlacht um Mariupol. Die Hafenstadt im Osten der Ukraine gleicht einem Trümmerfeld. Ein russischer Soldat hält die Zerstörung mit seinem Handy fest. © Alexander Nemenov/afp
Raketenangriffe spielen im Ukraine-Krieg eine besonders große Rolle. Ein Soldat der Ukraine inspiziert die Überreste einer ballistischen Rakete aus russischen Beständen auf einem Feld nahe Bohodarove im Osten des Landes.
Raketenangriffe spielen im Ukraine-Krieg eine besonders große Rolle. Ein Soldat der Ukraine inspiziert die Überreste einer ballistischen Rakete aus russischen Beständen auf einem Feld nahe Bohodarove im Osten des Landes. © Yasuyoshi Chiba/afp
Anwohnerinnen und Anwohner aus Mariupol kommen in Saporischschja im Südosten der Ukraine an. Darunter befinden sich auch zahlreiche Personen, die fast zwei Monate in Schutzräumen des Asowstal-Stahlwerks ausgeharrt haben.
Anwohnerinnen und Anwohner aus Mariupol kommen in Saporischschja im Südosten der Ukraine an. Darunter befinden sich auch zahlreiche Personen, die fast zwei Monate in Schutzräumen des Asowstal-Stahlwerks ausgeharrt haben. © dpa
Die Kämpfer des Asowstahl-Stahlwerks in Mariupol werden in der Ukraine wie Helden gefeiert. Wochenlang hielten sie die russische Armee auf und der Belagerung stand. Am Ende und nach hohen Verlusten verkündet der Kreml aber die Einnahme des Stahlwerks und damit die Kontrolle über Mariupol.
Die Kämpfer des Asowstahl-Stahlwerks in Mariupol werden in der Ukraine wie Helden gefeiert. Wochenlang hielten sie die russische Armee auf und der Belagerung stand. Am Ende und nach hohen Verlusten verkündet der Kreml aber die Einnahme des Stahlwerks und damit die Kontrolle über Mariupol. © Dmytro ‚Orest‘ Kozatskyi/afp

Selenskyj warnt vor atomarer Katastrophe

+++ 10.45 Uhr: Im Ringen um die Sicherheit des beschossenen ukrainischen Atomkraftwerks (AKW) Saporischschja sieht der russische Diplomat Michail Uljanow die Vereinten Nationen in der Pflicht. Aufgabe des UN-Sekretariats sei, „grünes Licht“ zu geben für einen Besuch des AKW von Experten und Expertinnen der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), sagte Uljanow in einem Interview der russischen staatlichen Nachrichtenagentur Tass. Der Diplomat vertritt Russland in Wien bei den internationalen Organisationen. Die IAEA könne sich dann selbst um die „Modalitäten der Reise in die Unruheregion“ kümmern, sagte Uljanow.

+++ 09.00 Uhr: Russland will offenbar seine Truppen im Süden der Ukraine verstärken. Dies geht aus einer Einschätzung des britischen Geheimdienstes hervor. In der vergangenen Woche habe sich das Militär auf eine Umgruppierung von Einheiten konzentriert, teilte das Verteidigungsministerium in London auf Twitter mit. Im Osten starteten die Separatisten vom Norden aus weitere Angriffe auf die Regionalhauptstadt Donezk. Besonders betroffen sei der Vorort Pisky in der Nähe des Flughafens. Darüber hinaus versuche Russland, die Kontrolle über die Fernstraße M04 zu erlangen.

News zum Ukraine-Krieg: Selenskyj warnt vor atomarer Katastrophe

Update vom Sonntag, 14. August, 07.00 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert angesichts der Kämpfe um das Atomkraftwerk Saporischschja den Westen zu Sanktionen gegen Russlands Atomindustrie auf. Selenskyj warf den russischen Truppen vor, das Gelände als Festung zu nutzen, um von dort auf die am anderen Ufer des Dnipro-Stausees liegenden Kleinstädte Nikopol und Marhanez zu schießen. Er warnte davor, dass der Aufmarsch russischer Truppen auf dem Areal des AKW „die radioaktive Bedrohung für Europa so erhöht, wie es sie nicht einmal zu den schwierigsten Augenblicken der Konfrontation in den Zeiten des Kalten Krieges gab“.

Weiter sagte Selenskyj: „Natürlich muss es darauf eine harte Reaktion geben.“ Ukrainische Diplomaten und Vertreter der Partnerstaaten unternähmen nun alles, um Russlands Atomindustrie zu blockieren. Zugleich forderte der Präsident, die verantwortlichen Amtsträger des „Terrorstaates“ durch die internationale Strafjustiz zur Verantwortung zu ziehen. Das mit sechs Reaktoren und einer Nettoleistung von 5700 Megawatt größte Atomkraftwerk Europas wurde von russischen Truppen Anfang März besetzt.

Selenskyj sagte in einer Ansprache auch, dass die Lage im Osten der Ukraine weiter schwierig, aber ohne große Veränderungen sei. Besonders die Region Charkiw werde immer wieder angegriffen, die Verteidigung aber halte. Russland habe im Donbass indes „kolossale Ressourcen“ an Artillerie, Personal und Ausrüstung aufgefahren. Im Süden gebe es aber auch gute Nachrichten. Dort gelingt es laut Selenskyj dem ukrainischen Militär immer wieder, den „russischen Okkupanten“ Schläge zu versetzen.

News zum Ukraine-Krieg: Kiew will Krim zurück

+++ 14.00 Uhr: Unter welchen Umständen wird der Ukraine-Krieg enden? Die ukrainische Regierung jedenfalls hat ein klares Ziel formuliert. Der Krieg beginne und ende mit der Krim, hat Präsident Selenskyj erst vor wenigen Tagen verlauten lassen. In diese Kerbe schlägt nun auch sein Berater Mychajlo Podoljak. Via Twitter machte er deutlich, dass der Krieg erst dann zu Ende sei, wenn Russland die Krim an die Ukraine zurückgeben habe und die verantwortlichen Politiker Russlands, die die Invasion angeordnet hätten, entsprechend bestraft worden seien.

+++ 12.30 Uhr: Die Ausfuhr von Getreide aus der Ukraine gewinnt weiter an Fahrt. Nach Angaben des türkischen Verteidigungsministeriums haben heute zwei weitere Schiffe den Hafen Tschornomorsk verlassen. Die „Fulmar S“ befördert demnach 12.000 Tonnen Mais in die türkische Provinz İskenderun, die „Thoe“ transportiert 3000 Tonnen Sonnenblumenkernen in die türkische Hafenstadt Tekirdağ. Damit haben im Rahmen eines international vermittelten Getreideexportabkommens seit 1. August 16 Schiffe mit mehr als 440.000 Tonnen Fracht ukrainische Häfen im Schwarzen Meer verlassen.

News zum Ukraine-Krieg: Russland kämpft mit Nachschubproblemen

+++ 10.10 Uhr: Russland hat offenbar weiter große Probleme mit dem Nachschub. Die beiden wichtigsten Straßenbrücken, die den Zugang zu dem von Russland besetzten Gebiet am Westufer des Dnipro in der Region Cherson ermöglichen, können wahrscheinlich nicht mehr für eine weitreichende militärische Versorgung genutzt werden. Das teilte das britische Verteidigungsministerium unter Berufung auf das tägliche Update des Militärgeheimdienstes zur Lage im Ukraine-Krieg mit.

Selbst wenn es Russland gelänge, die Brücken in größerem Umfang zu reparieren, würden sie eine entscheidende Schwachstelle bleiben. Der Nachschub für Soldaten am Westufer hänge mit ziemlicher Sicherheit von den beiden Pontonbrücken ab, hieß es weiter. Angesichts der eingeschränkten Lieferkette dürfte die Größe der bisher am Westufer angelegten Lagerbestände ein Schlüsselfaktor für Russland werden.

+++ 07.45 Uhr: Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs konzentrieren die russischen Streitkräfte ihre Bemühungen derzeit darauf, die volle Kontrolle über die Oblaste Donezk und Luhansk zu erlangen sowie die vorübergehend besetzten Teile der Oblaste Cherson, Charkiw, Saporischschja und Mykolajiw aufrechtzuerhalten. Zudem versuche Russlands Militär, die Kommunikation der ukrainischen Streitkräfte im Schwarzen Meer zum Erliegen zu bringen.

Update vom Samstag, 13. August, 07.15 Uhr: Im Streit über die Reisemöglichkeiten für Russen in der EU hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj seine Forderung nach einem Reisebann bekräftigt. „Es muss gewährleistet sein, dass russische Mörder und Helfer des Staatsterrors nicht Schengen-Visa nutzen“, sagte er am Freitagabend in Kiew.

News zum Ukraine-Krieg: Saporischschja von Raketen getroffen

+++ 20.55 Uhr: Die südukrainische Großstadt Saporischschja ist nach örtlichen Angaben am Freitagabend (12. August) von fünf russischen Raketen getroffen worden. Dabei seien Gebäude der Infrastruktur zerstört worden, teilte Gebietsgouverneur Olexander Staruch auf Telegram mit. Ein Brand sei ausgebrochen. Mindestens eine Frau sei verletzt worden, es würden weitere Informationen über Opfer erwartet. Die Gebietshauptstadt Saporischschja, sechstgrößte Stadt der Ukraine, ist seit Beginn des russischen Angriffskrieges in ukrainischer Hand geblieben. Der südliche Teil des Verwaltungsgebietes ist aber von russischen Truppen besetzt. Dort bei der Stadt Enerhodar liegt das Atomkraftwerk Saporischschja, dessen Beschuss sich Russen und Ukrainer gegenseitig vorwerfen.

Ukraine-Krieg: Medwedew droht dem Westen

+++ 20.18 Uhr: Der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew hat den westlichen Verbündeten der Ukraine offenbar gedroht. „Vergessen wir nicht, dass die Europäische Union auch Atomkraftwerke hat. Und auch dort können Unfälle passieren“, sagte Medwedew am Freitag (12. August) laut Angaben der Nachrichtenagentur Reuters. Das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja steht seit Tagen unter Beschuss. Kiew und Moskau geben sich gegenseitig die Schuld an der brandgefährlichen Lage. 

„Sie [die Ukraine] prétendre que c’était la Russie. Bien sûr, c’est 100% absurde, même pour le stupide public russophobe “, a écrit Medvedev sur sa chaîne Telegram.” Ils disent que c’est juste aléatoire, du genre “Nous ne le pensions pas”, a-t-il ajouté. dire? N’oublions pas que l’Union européenne possède également des centrales nucléaires. Et même là, des accidents peuvent arriver ».

+++ 15h00 : Selon le gouvernement ukrainien, les troupes russes bombardent à nouveau la centrale nucléaire de Zaporijia. “La Russie a eu recours à des provocations dangereuses et a organisé le bombardement de la centrale nucléaire elle-même”, a déclaré l’ambassadeur ukrainien Serhiy Kyslytsia lors d’une réunion du Conseil de sécurité de l’ONU vendredi soir à New York.

Mise à jour du vendredi 12 août, 08h15 : L’armée russe semble avoir réussi ses lourdes attaques de première ligne dans l’est de l’Ukraine. “L’ennemi a partiellement réussi sa progression vers Horlivka-Zaytseve”, a déclaré l’état-major ukrainien dans un rapport sur la situation vendredi matin. La ville de Horlivka, au nord de Donetsk, est aux mains des séparatistes pro-russes depuis 2014. Apparemment, une position fortement fortifiée au nord de la ville a été prise d’assaut.

Nouvelles sur la guerre en Ukraine: bombardement d’artillerie lourde dans le Donbass – La Russie double ses frappes aériennes

Premier rapport le vendredi 12 août, 7h00: Kiev – La guerre en Ukraine se poursuit sans relâche. Pour l’Ukraine, vendredi marque le 170e jour de la lutte contre l’invasion russe. Jeudi soir (11 août), deux avertissements de raid aérien ont été émis à travers l’Ukraine. L’état-major ukrainien fait état de violents combats dans l’est du pays, où les troupes russes tentent d’avancer dans le Donbass. Sous le couvert de tirs d’artillerie lourde, les forces armées russes ont attaqué les villes de Bakhmut et Avdiivka. Des avions de combat ont également été utilisés. Selon l’armée ukrainienne, l’avancée des troupes russes a d’abord été repoussée.

Nouvelles sur la guerre en Ukraine: la situation à la centrale nucléaire de Zaporijia pourrait empirer

La situation menaçante à la centrale nucléaire ukrainienne de Zaporijia occupée par la Russie est actuellement stable et il n’y a aucun risque pour la sécurité. “Cependant, cela peut changer à tout moment”, a souligné jeudi dernier le Conseil de sécurité des Nations unies à New York. Rafael Grossi, chef de l’Agence internationale de l’énergie atomique (AIEA), a demandé à Moscou et à Kiev devant le Conseil de sécurité d’autoriser rapidement la visite d’experts internationaux. “Personnellement, je suis prêt à mener une telle mission.” Vous ne pouvez pas collecter des faits importants sans une présence physique.

A Kiev, le président ukrainien Volodymyr Zelensky a appelé au retrait immédiat des troupes russes de la centrale et a accusé Moscou de “chantage nucléaire”. “Personne d’autre n’a manifestement utilisé une centrale nucléaire pour menacer le monde entier et imposer des conditions”, a déclaré Zelenskyy dans son discours vidéo du soir. (aa / dpa)

En-tête : © David Goldman / dpa

Leave a Comment

Your email address will not be published.